Für Geburtshilfe

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Hebammen in Gefahr

Geburtshilfe wird sich dramatisch ändern, wenn die Politik jetzt nicht aktiv wird.

Sie begleiten während der Schwangerschaft, betreuen während der Geburt und helfen junggebackenen Eltern. Sie sind das erste Gesicht, das wir zu sehen bekommen. Hebammen sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Doch ihr gesamter Berufstand ist gefährdet.

Grund ist die Berufshaftpflichtversicherung. Sie hat sich seit dem Jahr 2000 um mehr als 16fache erhöht. Die Folge ist ein dramatisches Hebammen-Sterben. Seit 2012 haben rund 20 % der Hebammen in Deutschland ihren Beruf aufgegeben. Landesweit schließen zudem Geburtskliniken aufgrund hohen ökonomischen Drucks – in ländlichen Regionen kommt es bereits zu Unterversorgung, die Qualität leidet. Die Bundesregierung und gesetzliche Krankenkassen bleiben weiter träge – und machen sich somit zum Totengräber der Geburtshilfe in Deutschland.

 

Flächendeckende Geburtshilfe

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Flächendeckende Geburtshilfe

Selbstbestimmung bei der Geburt darf kein Luxusgut sein.

Jede Frau sollte selbstbestimmt wählen dürfen, wie und wo sie ihr Kind zur Welt bringen möchte. Doch gerade gerade in ländlichen Regionen ist das „Krankenhaussterben“ ein großes Problem, vor allem in der Versorgung von schwangeren Frauen. Ein dichtes Netz von freien Hebammen ist daher unabdingbar. Wir brauchen außerdem kommunal getragene, hebammengeführte Geburtshäuser – und eine entsprechende Förderung aus Landes- und Bundestöpfen.

 

Fonds

300 sparschweinEin Fonds für Hebammen

Damit sich Geburtshilfe wieder lohnt

Wir fordern die Einrichtung eines staatlichen Fonds zur Deckung der beruflichen Haftpflicht freiberuflicher Hebammen – inklusive der Durchführung hebammengeleiteter Hausgeburten. Alle bisherigen Maßnahmen des Bundesgesundheitsministers haben wenig bis gar nicht gegriffen. Ein Fonds kann helfen, alternative Modelle der Hebammenversicherung neu auf den Markt zu  bringen, diesen zu beleben und die Kosten in der Geburtshilfe deutlich zu senken.